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Rechtsgutachten zur Aufsichtspflicht

An der Fachoberschule ‘Gilbert Durst’ in Brixen wurde von engagierten Elternvertretern privat ein Rechtsgutachten eingeholt, welches das vorzeitige Verlassen von Schulstrukturen der Sekundarstufe vor Unterrichtsende von Schülern über 14 Jahren regelt.

Es erschien den Eltern notwendig, genanntes Rechtsgutachten anzufordern, nachdem die Schule Schülern über 14 Jahren nicht die Erlaubnis gegeben hatte, das Schulgebäude, z.B. für einen Arztbesuch, ohne Aufsicht des Erziehungsberechtigten vor Unterrichtsende verlassen zu dürfen.

Laut eingeholtem Gutachten kann ein Schüler über 14 Jahren bei gerechtfertigtem Grund sehr wohl die Schule vorzeitig verlassen, sofern eine schriftliche Ermächtigung der Eltern vorliegt, und es die interne Schulordnung der betreffenden Schule vorsieht.

 

Der zweite Abschnitt des Dokuments spricht von der Aufsichtspflicht nach Unterrichtsende bei Minderjährigen unter 14 und über 14 Jahren.

Die Problematik bestand in der Vergangenheit vor allem darin, den exakten Zeitpunkt des Übergangs der Aufsichtspflicht von Erziehungsberechtigtem zu Lehrkraft/Schulpersonal und umgekehrt zu bestimmen.

Mit der umstrittenen ‘Ermächtigung der Eltern’, hat der Gesetzgeber versucht, eine Möglichkeit zu schaffen, das Ende der vertraglichen Aufsichtspflicht der Schulen abzusichern.

Jeder, den das Thema interessiert, sollte sich das vollständige Dokument (Rechtsgutachten zur Aufsichtspflicht) durchlesen.

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Katrin und Petra, Redaktionsteam LBE